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Nahtoderfahrung. Zurück ins Leben?

Lieber Simon, diesen Eintrag widme ich Dir & deiner Person. Du wirst diese Zeilen womöglich niemals lesen, doch ich weiß dass Gedanken immer an einem Ort enden, sofern man sie frei lässt. Dem Geiste, dem Herzen, der Seele? Nun denn, zieht von dannen & legt Euch ab, streut Euch in die Seelen wie ein bösartiger Tumor.

Lange Zeit auf der Suche nach einem Anfang, begab ich mich auf den Weg eine Angst in mir, die größte die mich seit Jahren begleitete -die Angst vor Männern, durch eine Art Schocktherapie zu beerdigen. Ich fühle jetzt in mich hinein. Es ist keine Angst da, sie ist entwichen. Dabei ist Angst Lebensnotwenig. Der Plan ging auf, jedoch besser als ich dachte.

Ich erinnere mich gerade daran, wie kindlich ich bei unserem ersten Treffen war. So verschüchtert und unsicher saß ich Dir gegenüber. Hatte ich doch das Gefühl du stehst über mir, so weit über mir, dass du für mich unerreichbar wärst. Im Rückblick ist es erschreckend, faszinierend & unbegreiflich was innerhalb eines Jahres aus diesem kleinen Geist geworden ist. Die darauf folgenden Treffen ließen mich ebenfalls wachsen, durch dich bin ich gereift. Deine Angst, du hättest die Büchse der Pandora geöffnet, ist paradox. Der Weg der letzten Monate war geplant & im Geiste konstruiert. Ich war lediglich auf der Suche nach einem Menschen wie Dir, der das glühende Feuer zum flammen brachte. Zuletzt standen wir in Flammen... Ich war verliebt in deinen Schwanz, diese bösen & diabolischen Bücher die du liest, deine Augen...als kämen diese nicht aus dieser Welt. Es war & ist keine Liebe, Liebe ist für Gesunde Menschen, Simon! Es begann mit einer Bitte an Dich, „ Glaubst du, du kannst mir Schmerzen zufügen?“. Ich wollte mich schädigen, wollte diese Aufgabe abgeben, weitergeben. vielleicht spürte ich tief in mir, dass etwas in dir lebt, etwas dass ebenfalls einen gewissen Drang nach Zerstörung hat. Ich war dennoch etwas überrascht als du sagtest, du hättest ein Faible für derartiges. Abartiges. Ich habe dich darum gebeten. Du hast es getan. Alles was ich von dir wollte hast du getan... Ich solle Dir schreiben, was ich möchte, du würdest alles tun, konsequent & unerbittlich. Die nächsten Treffen schmückten sich mit Schmerz. Nun ein Geheimnis Liebster, die ersten male hielt ich es nicht aus & begann mich nach unserem Sehen zu verletzten. Der Druck war zu groß, doch die Angst schwand von mal zu mal. Jetzt betrinke ich mich nur noch zuvor, denn ich halte diese Demütigungen im nüchternen Zustand nicht aus. Ich kann ihnen nüchtern einfach nicht stand halten. Oder könnte ich es doch? Der werte Kopfarzt, der Arzt für die Gemütskranken sagt, es sei eine spielerischen Rückfürhung zum verzweifelten versuch ein Trauma aufzulösen. Es ging nicht auf, meine Idee. Oder vielleicht doch? Die Angst vor dem anderen Geschlecht ist weg. Manchmal begleitet mich das Gefühl, ich hätte verdient solche Erfahrungen zu machen. Diese selbsthervorgebrachten Ereignisse die einen an den Rand des Lebens führen. Im wahrsten Sinne... Ich wollte Demütigung, du hast sie mir geschenkt. War es ein Spiel? Ich sah deine Augen & diesen Blick. Ich werde ihn niemals vergessen. Du hieltst mein Leben in den Händen, drücktest mich an die Wand, du hast mich gewürgt und ich war machtlos dir Gegenüber, war körperlich selbstredend chancenlos gegen einen Mann wie dich. Ich fand Gefallen daran. Gefallen an unseresn Spielereien, an unseren Ausflügen in die Hölle. Es wurde immer Extremer. Ich wollte mehr, du wolltest mehr, wir wollten mehr. Treffen für Treffen eine stetige Steigerung, die Frage am Ende jedes Sehens... Was kommt das nächste mal, gibt es eine Steigerung dessen? Wir kommen an, vor einem Monat sah ich dich das letzte mal. Es soll das letzte mal gewesen sein. Ich bat dich um etwas. Atemreduktion. Extreme. Grenzen. Grenzen überschreitend. Ich machte Dir die Tür auf, das kleine Mädchen hatte meine Seele verlassen. Ich stand dir Gegenüber, mit einem Glas Whiskey in der Hand. Der Klang des Eises das sich gegen das Glas drückte, war das einzige Geräusch in diesem Gelass. Dein Blick ging über meinen Körper. Ich wusste, du liebst diese Schuhe, mein Korsett, mein Auftreten. Ich vermeidete es zuvor in den Spiegel zu sehen, ich tat es dennoch. Ein Blick, ich war das nicht! Wohl wahr, dieses kleine Mädchen war gestorben... Ich erkannte mich selbst nicht im Spiegel. Das Abbild einer Fremden. -Es ist einige Woche her, als ich zuletzt feiern war. Auf dem Weg zur Bar verlief ich mich. Im Nebel gekleidet kollidierte ich mit einer Frau. Ich lächelte sie an, sie lächelte zurück. Ich begann zu frösteln, meine Haare stellten sich auf, Ich bekam Angst, dieses lächeln war so grausam durchdringend! Ihr Gesicht spiegelte meine Emotionen. Ein abscheulicher Schauer wanderte über meinen Rücken. Sie spürte es. Sie sah es. Der versuch ihr aus dem Wege zu gehen scheiterte kläglich. Sie folgte mir. Ich streckte meine Hand aus, doch es war kein Fleisch, kein Blut dass ich erfasste. Der kalte Spiegel berührte meinen Handrücken. Ich stand dort, vor diesem Spiegel & betastete mein Gesicht. Modelliermasse, nichts als veränderbares Fleisch. So viel kurz zur Selbstwahrnehmung... Simon, du sagtest du denkst oft an mich, an meine Bewegungen, meine Blicke. Du wirktest unsicher als ich Dir die Tür öffnete. Du warst so schüchtern, so scheu. Ich bin in einer Geschwindigkeit gewachsen die man nicht beschreiben kann. Bin ich jetzt größer als du? Du bist mir gehörig. Männer sind für mich erst dann interessant, wenn sie stärker sind als ich. Du hast deine Stärke abgegeben, sie nach unserem Spiel liegenlassen... vielleicht hast du sie einfach beihehalten & ich bin Mental über dich gestiegen. Nun ein Geheimnis. Ja, ich weiß, das was ich getan habe ist abgruntief Bösartig. Ich wusste es als ich anfing darüber nachzudenken, ich wusste es zuvor, als ich es tat & ich weiß immernoch dass es bösartig ist. Ich habe Dir dein Getränk mit Amphetamin gesüßt. In solch hohem Maße wie du es dir nicht vorstellen kannst. Es macht aggressiv, sollte man zu viel davon einnehmen. Ich wollte dass du mich tötest. An diesem Abend wollte ich sterben. Mit dem Wissen dass du mir niemals mit Absicht das Leben nehmen würdest, war mein Gedanke so diabolisch. Ich tat es dennoch, würdest du mich fragen so würde ich es zugeben & dir die Geschichte der einsten Todessehnsucht vortragen. Weißt du noch als ich Dir meine größten Ängste verriet? Die schlimmste Angst war bekämpft worden, durch dich, mit dir. Meine weiteren Ängst sollten mich unter die Erde bringen. Die Angst des absoluten Kontrollverlustes gepaart mit dem Gefühl des erstickens bedeutet für mich Tod. Du sagtest an diesem Abend, du würdest gerne mit mir im Bett liegen & Filme gucken. Ich musste lächeln, er dachte ich wolle bei ihm liegen & in fremde Welten tauchen. Nun denn, Ich wollte keine Filme mit dir sehen, ich beabsichtigte dir einen Film vorzuspielen & dir das wahre Leben zu zeigen. Ich vertraue dir sexuell sehr. Deiner Konsequenz & härte während unserer Spielereien. Menschlich allerdings... Ich denke wir werden uns da beide nicht viel nehmen. Erinnerst du dich an unseren Halt? Sollte es mir zu viel werden so solle ich dich kneifen? Du hast meine Hände am Rücken verbunden. Du hast die Handschellen so fest angesetzt dass ich nun Narben habe. Ich strich gerade mit meinen Fingerspitze über meine Handgelenke. Sie sind da, diese Spuren. Erinnerungen. Zeichnungen. Es sind Spuren die ich niemals vergessen darf. Wie sollte ich dir ein Zeichen geben, wenn es mir zu viel wird? Wenn es reicht?  In meinem Kopf kreisten die Gedanken. Sterben, nicht sterben. Ich roch den Tod, das verderben. Als säße der Leibhaftige an meinem Bett & wartet auf mein Gehen. Wird dir etwas zu viel, so kneife mich. Ich wollte sterben, es gab kein Kneifen, selbst wenn ich es doch nicht beenden wollen würde, das Spiel verlassen wollte! Es war zu spät, es gab kein Entkommen. Man sagt man solle sorgfältig & bedacht mit seinen Gedanken & Wünschen umgehen, sie könnten in Erfüllung gehen. In den letzten Monaten war ich auf der Suche nach einem Mann, der mir das Leben nimmt. Weil ich es nicht selbst beenden konnte. Mein Gedanke hierzu: Wird das Leben von Außen, durch eine Fremdeinwirkung beendet & nicht durch sich selbst, so kommt man ins Licht. Ich war besessen von diesem Gedanken. Tagtäglich dachte ich daran, ich wollte es wissen. Sieht man auch dann das Licht, wenn man einen Menschen zu einem Mord brachte? Ich wollte Antwort. Ich bekam sie.  Ich mag es, wenn du mir das Halsband anziehst, mich erniedrigst. Das Gefühl es verdient zu haben macht dieses Szenario erträglich. Es war immer ein Spiel. Irgendwann war es vorüber, zum Schluss. Dieses mal, das letzte mal war es anders. Es endete inmitten Unseres Spiels. Wie geplant wurden deine Schläge extremer, die reduktion und Kontrolle meines Atmens brachte mich an den rande des Lebens. Ich lag auf dem Rücken, meine Hände unter mir, es schmerzte nichts. Kein Schmerz. Ohnmacht. Ich war fort, war gegangen. Es war Licht. Alles war in Licht gehüllt. In meinem ganzen Leben besuchte ich niemals einen schöneren Ort als diesen. Ich hörte Musik. Es war Musik für die Seele. Sie war so vollkommen dass ich sie mit keinem Wort beschreiben kann. Kein Wort kann diese Klänge die ich vernahm würdigen. Wärme. Gebettet in Liebe. Licht. Alles bestand aus Licht. Lichtdurchflutet. Ich war zu Hause angekommen, an einem Ort den ich suchte und dachte niemals zu finden. Außerkörperlich, eine Reise zum Kern. Ich verließ meinen Körper und war in Frieden. Ich war in Frieden. Es war ein Übergang in eine andere Welt. Es war göttliches Licht. Ich versuche es in Bilder, in Sätze zu fassen, es gelingt mir nicht. Nichts kann dieses Erlebnis beschreiben. Ich hörte meinen Namen. Ich hörte ihn dumpf. Ich hörte ihn leise. Ich hörte ihn rufen. Ich erwachte, nach Luft ringend. Atmete das Leben ein, das Leiden aus. Wo war ich, wer war ich, wer war er? Er lag über mir, strich mir über Die Wange. Sein Blick war voller Angst. Er hatte Todesangst, als wären wir gemeinsam gestorben. Ich spürte seine Emotionen, Empathie ist mehr als unschön in einem Augenblick des sterbens. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Immerzu sagte er meinen Namen, strich mir über das Haar. „ Bist du da, sag, bist du da?“.  „ Du warst weg! Du warst weg! Du hast deine Augen verdeht, du hast nicht mehr geatmet.„“ Ich kam zurück, Tränen liefen mir über die Wangen. Ich war wieder hier, an diesem Ort. Er öffnete die Handschellen, meine Arme waren Wund und blutig durch das zu enge setzten seiner Kontrolle. „ Ich war weg, ich war endlich weg“... Ich drückte mich an ihn. Er hielt mich fest, so fest wie nie zuvor. Daraufhin fickten wir, einige Minuten zuvor war ich im Licht, nun hatte ich seinen Schwanz in mir. Er drückte mich zu Boden, ich kniete vor Ihm. Ich war kraftlos, er musste mir helfen zurück in das Bett zu gelangen. Ich fiel auf das Bett, ich fiel in einen traceähnlichen Zustand. Ich war hier, ich war weg. Tränen. Stille Tränen. Er streichelte mich, versuchte mich durch seine Wärme wieder zurück zu führen. Die zersplitterte Seele lag vor ihm. In seinen Händen pochte mein Herz. Ich sagte, es sei gleich wieder gut. Es gehe mir gleich wieder gut. „Lass Dir Zeit, sagte Er. Es war so viel Wärme in seinen Berührungen, ich musste lächeln. Tränen trocknen. Wir sprachen wenig über mein Gehen. Wir lagen beieinander. Mein Kopf in seinem Schoß. Er strich mir über das Haar. Ich war wieder da, in aller vollkommenheit. Er machte sich fertig, wollte gehen. Er sollte bleiben. Ich sah ihn an mit diesem einen Blick, dieser unbeschreibliche Blick. Dabei drückte ich mich an seinen Schwanz. Er ließ die Tasche fallen und blieb. Eine Wiederholug des ganzen, ohne Würgen, ohne Atemreduktion. Ich wollte ihn testen. Er konnte es nicht mehr,  er tat es nicht. Es wurde ihm womöglich etwas mitgegeben, als er mich auf der Reise in das Licht gehen sah.  Ich war am Ende, vor ihm auf dem Boden. Er stand über mir, schon wieder. Ich hielt michan seinen Beinen fest. Es war intensiv. Es war anders. Er beobachtete mein Sterben. Er sah mich gehen. Er sah mich wieder kommen. Er fühlte es. Er umarmte mich wie er es nie zuvor getan hatte. Er holte mich zurück von diesem Ort, den Ort, zudem er mich zuvor brachte. Ich wollte dort verweilen, doch eine innere Kraft schrie nach Leben. Dem Tode nah. Zum Tode hin. Zum Leben zurück, in Licht.

17.5.14 09:53
 


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