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Die Verhandlung der Seele.

Welcher Kampf ist es, den man einzig und allein nur verlieren kann? Es ist der Kampf gegen die sich windende Seele, die das Licht sucht, die um Vergebung bettelt, die sich nach Liebe sehnt, die Seele welche nach Leben schreit. Nie zuvor habe ich mit etwas so hart verhandelt, wie mit meiner eigenen Seele. In den vergangenen Wochen ist viel geschehen. Das Leben beabsichtigt wohl, meinen Herzschlag nicht zu Ende gehen zu lassen. Es war April diesen Jahres. Meine Gefährtin konnte mir nicht mehr helfen. Zu diesem Zeitpunkt lag sie einfach nur in ihrem Bett und wusste dass sie dem nicht mehr mächtig sei, sie wusste Bescheid, es sollte das Ende sein. Konsequent. Eine Flasche Whiskey und eine Packung Schlaftabletten später war es geschehen. Das Badezimmer verschönerte sich mit kostbarer roter Lebensenergie. Ich lag auf dem Boden und wimmerte. Ich wimmerte wie ein kleines Kind und betet zu Gott, zum Universum. So still, doch so schmerzhaft, jemand musste sie fühlen, diese Schmerzen, jemand musste meine stummen Schreie hören. Es war ein Entschuss der gefasst wurde. Was in mir schrie dennoch nach Leben? Ich lag einige Stunden in meiner Wohnung, mit letzter Kraft - eine Sms. Ein Hilferuf. „Hilfe, hol die Gefährtin“. Welch ein egoistisches Denken dieser Selbstmörder! Wissen sie überhaupt welche Spur des Schmerzes sie hinterlassen, wenn sie eifach so gehen? Krankenwagen. Krankenhaus. Filmriss. Woher diese Hämatome? Ich wachte auf,  übergab mich. Ich kotzte das Leben aus. Die Batterie war leer. Ich sah mich um, Ärzte. Mein Handy in der Hand, getränkt in Blut. Ich tätigte im Hospital Anrufe an die ich mich keineswegs erinnern kann. Keiner dieser Menschen sagt mir bis zum heutigen Tage welche Worte ich ihnen offenbarte... Sie könnten nicht darüber sprechen, sie wollen vergessen. Ich erblickte ein Fenster, sah die Kanüle in meinem Arm. Angst, nackte Angst. Leben bestrich die Wände. Der unterschied zwischen fliegen und fallen scheint so gering mit diesen gebrochenen Flügeln. Fliege! Ich lag gebettet in Rosen, welch eine Scheiße - Erdgeschoss. Ist das etwa Situationskomik? Eine Stunde später haben sie mich entlassen. Manipulation. Geschichten. Maskerrade. Zu Hause lag ich in meinem Bett, um mich herum überall Chaos. Projekt Chaos. Anrufe, Tränen, Vorwürfe, Wut. Liebende, ihr habt mir meinen Ausbruch verziehen, ich danke Euch dafür. Es ist eine große Kunst zu verzeihen. Meine Liebenden, an diesem Tag sah ich kein Licht, ich hörte keine Engel. Als ich in meinem ebrochenen lag, war es als applaudierte der Teufel in mir. Du kannst mich nicht töten! Du kannst es nicht!
9.5.14 22:27
 


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