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Schlechte Nacht Gedanken.

Urteile nicht über mich wenn ich vermute, dass alles eine Lüge war. Das alles was das Uns anbelangt niemals ein Uns war, sondern zwei Welten die sich zufällig in einer eiskalten Nacht überschnitten & so einen Weg zueinander fanden. Für eine Nacht. Eine Nacht für dich, für uns. Schlaflose Wochen, Monate. Wie oft treibst du dieses Spiel... Ist es ein Spiel, brauchst du es um dich lebendig zu fühlen? Um dein selbst erbautes Glück zu erschüttern & es dennoch gefestigt, voller angst es zu verlieren an dich krallst? Welch große Angst du Menschenkind haben musst allein zu sein. Welch Sorgen du hast. Du bist wieder auf der Suche nach einem Abenteuer? Wir haben kommuniziert, ohne Worte zu wechseln. Die Berührungen waren echt, ich gab dir all meine Energie, obwohl ich selbst meine Grenze des Lebens erreicht hatte. Du hast sie gern genommen. Würde ich sie dir wieder geben? Es zerreißt mir nicht mehr das Herz, wenn ich schreibe und weiß dass ich dich niemals haben kann. Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen. Du bist wie alles Leben auf Erden ein freier Geist, nichts kann sich ganz und gar an dich binden. Doch du hast dich versprochen, einer Frau, einem Kind. Das körperliche fremdgehen scheint so leicht zu sein. Ist es erst betrügen wenn es emotionales entfremden ist? Wenn man sich im Geist, im schlimmsten Falle mit dem Herzen einem Menschen hingezogen fühlt? Zwei Seelen auf der Suche nach Zuneigung: Erfolgreicher Arzt M. Fühlt sich zu einer Selbstmordkanidatin hingezogen, diese erwidert anfänglich keinerlei Gefühl, bis sie merkt dass er das Licht ist. Es klingt wie ein billiger Film. Bitte lieber Gott, ich will niemals wieder so leiden, lass mich nie wieder so gequält zurück...

7.10.14 22:20


Belladonna... Der Nachtschaden


Liebstes Tagebuch, ich danke meiner Persönlichkeit, meiner Seele vielmals für ihre Zerrissenheit, so wird es wenigstens nie langweilig. Selbst wenn ich mit mir alleine bin. Dann geht es erst recht stürmisch zur Sache. Dieser Traum vor ein paar Tagen, was sollte das? Mein Unbewusstest schickte mir früher schon Botschafter in der Nacht. Dinge die ich sah, die ich spürte. Ich hatte solch einen Traum lange Zeit nicht mehr. Ich erwachte mit dem Gefühl etwas wäre -über mir- -um mich herum- ich hatte Angst die Augen zu öffnen, biss mir auf die Lippen, ich zählte in meinem Kopf bis 10, doch dieses Gefühl verschwand nicht. Als ich meine Augen schließlich öffnete, sah ich vor mir, über mir, einen Mann. Ich hatte das Gefühl er sitzt auf meiner Brust & nimmt mir die Luft zum atmen. Wie ein Nachtmahr... Wahrscheinlich ernährte er sich auch von meinen Ängsten. Ich schrie, schlug in die Luft, mein Herz pochte fürchterlich, im Raum war nur der Hall meines Schreis zu hören, alles wurde dumpf, meine Ohren wurden taub. Ich zog mich an meinem Bett hoch. Lampe. Licht. ER war weg. Oder sollte ich sagen, ES war weg? In solchen einsamen Nächten habe ich wahrhaft Angst or meinem Inneren, vor dem, was in mir haust. Ich stand vor meinem Waschbecken, wie oft ich in solchen Nächten, in meinem dunklen Badezimmer stehe, in den Spiegel blicke & die Frau vor mir nicht erkenne. Kommt es mich deswegen besuchen? Weil ich einfach zu wenig über mich weiß? Weil der Mensch der ich bin, Sehnsucht danach hat gefunden zu werden, vollkommen, akzeptiert? Jetzt wo ich es schreibe fällt mir etwas ein, einige Tage zuvor hatte ich einen Wunsch geäußert. Ich will Antworten aus meiner Seele, ich will antworten auf meine Fragen. WER BIN ICH. Die Fragen die ich stelle werden immer beantwortet. Die Wünsche die ich habe gehen immer in Erfüllung. Doch da ist etwas das ich falsch mache... Ich Frage falsch, ich wünsche falsch. Es endet immer im Chaos & diese Bilder erdrücken mich! Diese Antworten! Trotzdem bin ich dankbar für sie, nicht jedem ist ein solcher Einblick in das Seelenleben gewährt.

1.10.14 15:01


Ein Minimalist in der Kastanienallee.

Die Nacht war grauenhaft. Woher stammt das Wort grauenhaft? Das Grauen, es haftet an mir, es haftet an dir, womöglich haftet es an all den Menschen. Der Schlaf war kurz, ich habe wieder unerträglichen Nachtschweiß. Monatelang war Ruhe, doch jetzt das. Mehrmals wache ich auf, stehe auf, ziehe mich um, Wasser in das Gesicht, Wasser läuft mir über die Handgelenke, ich stütze mich auf mein Waschbecken, es ist ein Uhr, es ist zwei Uhr, es ist drei Uhr, es ist vier Uhr, es wird hell. Ich liege im Bett & habe einfach nur Angst. Ich habe Angst vor den Vögeln, sie ziehen in Richtung Süden, der Herbst ist nah, ich spüre ihn in jeder Pore. Also liege ich im Bett, um fünf Uhr in der früh, nassgeschwitzt, mit weit aufgerissenen müden Augen, höre mein Herz schlagen, fühle es in der Brust. Nichts als stille im Raum, das Herz, die dumpfen schreie der Vögel die durch mein Fenster dringen. So liege ich einige Stunden in diesem Raum. Meine Wohnung ist versifft, das Geschirr stapelt sich. Ich habe eine Technik entwickelt wie man all das stinkige Zeug übereinander legt, ohne dass etwas herunterfällt. Es ist ein bisschen wie Tetris, nur mit stinkendem Geschirr. Manchmal werfe ich die Teller weg, sobald sie schimmeln. Dann ekel ich mich vor mir, meinen Dingen und meiner Art mit meinem Eigentum umzugehen. Ich habe es diesen Sommer einmal eingefroren, als die Maden darauf waren. Danach kam es in den Müll. So haben sich meine Küchenutensilien bis auf ein Minimum reduziert & wenn mich mein Besuch fragt wieso ich nur zwei Messer, zwei Gabeln & einen Löffel habe, dann lächle ich immerzu & sage -ICH BIN EBEN MINIMALIST- ich brauche nicht viel und komme mit wenig zurecht. Heute morgen klingelte das Telefon, meine Mutter rief mich an. Gestern hatte sie einen harten Arbeitstag & meine trübe Stimmung am Abend schlug ihr auf den Magen & sie wimmelte mich sogleich ab. Dafür nahm sie sich am morgen alle Zeit um mir zu sagen was ich für ein armer kleiner Mensch bin. Sie weinte, sie sagte sie wolle mir helfen, ich solle mir Hilfe suchen, es hört sonst nicht auf, es wird niemals gut, alles ist schrecklich, dann dieser Name -Mausebär- Scheiße verdammte, ich brauche kein Mitleid. Die Wut dass es meiner Mutter wegen mir schlecht ging überwog & der Zorn in mir, über mich ging ins unermessliche. Die Kleidung klebte an meinem Körper, ich war noch mit kaltem Angstschweiß der Nacht bedeckt & kramte unter meinen Papierbergen nach meinen Zigaretten, die weinende Mutter am Telefon. Ich roch wie ein Aschenbecher. Nein Mama, ich rauche nicht mehr. Lügen. Ekel. Dreck. Müll. Seelenmüll. Teer. Nacht. Es ist kalt und ich mache mir einen Tee. Mein Wasserkocher steht in meinem Waschbecken, ich sehe in den Spiegel & überlege ob ich die Kraft habe mich zu waschen. Ich gieße den Tee auf und rauche noch eine Zigarette, ich rauche noch eine Zigarette und ich rauche noch eine Zigarette. Seelisch und moralisch war ich nun auf das Pflegen meines Körpers eingestellt. Warum kostet das heute so viel Kraft? Jetzt stehe ich vor dem Kleiderschrank. Alles ist voller Kleidung, nach Farben sortiert. So viel teure Kleidung für einen so kleinen Menschen? Ich drehe mich um, auf dem Boden liegt meine Kleidung von gestern, meine Kleidung von vorgestern, meine Kleidung von vorvorgestern. Ich ziehe mich an und überlege mir dreimal ob ich mir die Haare kämme. Setze mich nicht, sondern stehe weil ich sonst wieder nicht hoch komme... Trockenshampoo, danke für diese Erfindung. Schminke ins Gesicht und raus aus der Tür. Ich kneife meine Augen zu, es ist so grell. Ich sage dazu immer Krebswetter. Es fühlt sich an als würde es krank machen. Es scheint keine Sonne, doch dieses grelle leuchten brennt in den Augäpfeln. Die Nachbarn grüßen mich, nicken, lächeln, Fassade, Fassade, lächeln, gut gemacht, du bist ein großes Mädchen. Ich ziehe um den Block, laufe Richtung Park. Die Männer gucken, sie lächeln mich an. Ich habe immer das Gefühl meinen Eisprung zu haben wenn mich Männer anlächeln wenn ich (wie am heutigen Tage) aussehe als wäre ich gerade aus dem Wald gekommen & trotzdem deren Beachtung bekomme. Genug Kraft hat es gekostet das Haar zu bürsten, für andere Dinge hatte ich wahrlich keine Kraft mehr. Ich werde von Menschen gegrüßt die ich nicht kenne, ich werde so oft von ihnen angesprochen, doch manchmal kann ich mich nicht an sie erinnern. Das tut mir dann immer leid, weil diese Menschen so langweilig sind, dass ich sie gleich vergesse & nicht wieder erkenne, manche wenige sind dann verletzt. Doch sie erkennen mich & sind hocherfreut wenn sie mich sehen, sie strahlen, winken & rufen. Ich lächle dann zurück & währenddessen sie auf mich zulaufen habe ich immer nur diese eine Frage in meinem Kopf -Wer ist das, erinnere dich? In 9 on 10 Fällen fällt es nicht weiter auf, dass ich diese Menschen nicht mehr wiedererkenne. Sie sind eben wie sie sind, mit wenig zufrieden. Ein ehrliches Lächeln scheint so wertvoll für diese Menschen. Sie lachen & strahlen wenn sie mit mir sprechen, das ist schön & es freut mich. vielleicht kann ich sie nicht heilen & auf die Dauer gücklich machen, aber ich kann ihnen ein Lächeln schenken an das sie sich an kalten Tagen wärmen können. Wir sind im Park, ich sehe eine Freundin, doch traue ich mich nicht zu ihr zu gehen. Ein Bekannter ist mit an ihrer Seite & sie wirken so verbunden, da möchte ich nicht stören. Also gehen wir andere Wegen, wir laufen weiter & treffen einen Freund der Gefährtin. Sein Besitzer ist natürlich auch da. Ich hab ihn gern, er heißt Marc und ist mitte 40, doch ist er eigentlich eher wie ein Kind. Es ist als ob er im Kindesalter stehengeblieben ist. Er kann seriös sein, er ist intelligent, er beobachtet die Menschen, er urteilt schnell, er will verstehen, will begreifen warum Menschen so sind wie sie sind. Er ist kein Gefühlsmensch, sein Gehirn ist viel mehr dazu da um ohne Pause zu ticken, zu analysieren, weil ihm soziale Kompetenz fehlt. Er mag wenige Menschen auf dieser Welt, am meisten mag er seinen Hund. Wir lachen viel, er hat einen makaberen Humor & ich mag das, ich schätze viel an ihm & ich bin mir unsicher ob er das weiß. Er gehört zu diesen einzigartigen Schneeflockenmenschen die es nicht an jeder Ecke gibt. Wir sind verbunden, es nicht nicht so, dass er der einzige Mensch auf Erden ist mit dem ich sprechen kann ohne Worte zu verwenden, doch ich bin die einzige mit der er diese Bindung hat. Ich weiß das, weil die Menschen nicht verstehen wie er denkt. Sie wollen es nicht verstehen, können es nicht, oder es interessiert sie nicht. Es passierte einige male das ich Bilder sah, Bilder aus seinem Kopf die plötzlich vor meine Auge herumgeisterten. Ich sagte es ihm jedes mal, du denkst gerade.... du dachtest an.... ich habe gesehen dass... du würdest jetzt gerne... Ich bin ehrlich zu ihn & seine weit aufgerissenen Augen verraten mir, dass ich recht habe in dem was ich sehe. Doch mittlerweile sage ich es ihm nicht mehr. Wir sehen uns seltener als vor geraumer Zeit. So brauchte ich Abstand, man kann sich denken dass er kein einfacher Geselle ist wenn ich ihn gern habe & auf Dauer ist er genauso anstrengend wie ich es bin. Wir haben heute viel gelacht. Ich bin ihm dankbar dafür. Die Menschen im Park erzählen Geschichten, reden hinter seinem Rücken, ich verteidige ihn jedes mal aufs neue. Nehme ihn in Schutz, obwohl ich mich genau an die bösen Worte erinnern kann die er über sie sagte. Ich kann ihn verstehen und er kann mich verstehen. Nein, er versucht mich zu verstehen. Er engt mich nicht ein, bei ihm kann ich sein wer ich bin & das fühlt sich gut an. Es ist schön, jetzt wo ich es schreibe muss ich lächeln. Solche Schneeflocken sind kostbar, sehr kostbar... Auf dem nach Hause weg sammelten wir Kastanien, ich werde mich gleich daran auslassen. Nennen wir es eine Art Beschäftigungstherapie. Ich telefonierte mit meinem vater, er kommt morgen. Ich habe ihn ewig nicht gesehen & freue mich sehr auf ihn. Ich werde für ihn kochen, danach gehen wir spazieren. Warum kommen mir jetzt die Tränen? Sie laufen mir über die Wangen. Automatisches Schreiben scheint irgendetwas auszulösen. Als Kind liebte ich den Herbst, ich sammelte immerzu mit meinem vater Kastanien... Wahrscheinlich kamen gerade Bilder die ich erst sah als mein Körper reagierte, schon ver rückt das ganze, nicht wahr? Ich wünschte mir die letzten Jahre so oft mit meinem vater im Herbstwind zu gehen, die Blätter fallen zu sehen, er nimmt meine Hand, so wie früher und ich darf wieder für einen Tag sein kleines Mädchen sein. Es fühlt sich falsch an, aber ich will es trotzdem. Morgen werde ich sein kleines Mädchen sein. Das Telefon klingelte während dieses Eintrags zweimal, meine Mutter, die wissen wollte ob ich jemanden in der Klapse erreicht habe (Ja, ich lasse mich einweisen) und ein Anruf des Assistenten meines plastischen Chirurgen, er kann mir diese Woche endlich einen Termin für Januar geben. Es wird wieder Zeit an mir herum schneiden zu lassen. Perfektion über Perfektion. Ein Körper ist einfach nur formbares Fleisch, das vergeht und irgendwann mit der Zeit verwest. Noch 5 Minuten schreiben... Meine Tränen sind getrocknet, ich fasse gerade in die Tasche mit den Kastanien, sie fühlen sich so schön an & erinnern an Kindertage. Ich lief immer mit meinem vater auf einem Psychiatriegelände spazieren, Kastanienbäume überall, huderte Meter. Es war so schön... Jahre später war ich selbst in dieser Unterkunft. Nicht als Gast, sondern als Patient, so kann es gehen, so kann es kommen. Ist das heute ein scheiß Eintrag? Ich haue einfach in die Tasten ohne zu denken & hoffe dass ich so ein wenig von meinem Chaos im Kopf ordnen kann. Danke liebes Tagebuch, dass du dir diesen scheiß Müll anhörst. Punkt.
23.9.14 03:43


Eine Stunde am Tag.

JETZT ist es wieder so weit, denn mein Kopf hat Schnupfen, er ist wieder an einer Grippe erkrankt. Die Ärzte nennen es BORDERLINE. Wenn man Worte groß schreibt, wirken sie so bedrohlich, ja gar beängstigend. Wie das Wort AIDS. Also werde ich böse Schreckensworte ebenfalls klein schreiben, so kann man dem Übel ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen. Eine Stunde am Tag, was das bedeutet? Mein werter Kopfarzt ist entwichen, meine Arznei – unsere Gespräche fehlen mir, also dachte ich an automatisches Schreiben. Eine Stunde am Tag. Daraus kann etwas hervorragendes, schönes entstehen, jedoch auch eine Menge Chaos, unbrauchbare Schnipsel, wirre Versuche besonders intellektuell über das Leben zu philosophieren & sich in Worten & gedachter Zauberwelt zu verlieren. Es ist eine Hausaufgabe an mich selbst, um mich besser zu erstehen, meine Emotionen zu kontrollieren. Die Zusammenbrüche, die Gott weiß warum zum Glück immer weniger werden & nicht mehr so stark ausarten. Dafür breitet sich jetzt im Alter etwas anderes auf mein Leben aus, es ist eine anhaltende Anspannung, doch ich bin froh darüber. Früher war es kaum auszuhalten. Als würde ein Dämon in meiner Brust hausen & mein Herz, meine Seele durch den Fleischwolf drücken. Es brannte, es stach, es fühlte sich an wie ein Tod den man immer wieder sterben muss, der gleiche einsame Tod, auf tausende erdenkliche grausame Weisen. Dieser Dämon in mir, manchmal kann ich in spüren, er bleckt die Zähne & reibt sich schadenfroh seine Hände. Es ist mein Dämon, ich kann ihn schlafen lassen, ich kann ihn ruhen lassen, doch ich kann ihn auch wecken & für mich arbeiten lassen. Wenn ich die Sehnsucht habe, mich in Luzifers Hände zu begeben und Schutz unter seinen mit Teer bedeckten Flügeln zu finden, so muss ich einfach nur rufen. Er kommt. Er ist konsequent & unerbittlich, doch so schwierig ihn wieder bei Seite zu schaffen wenn man genug hat. Wenn man dem Tot wieder einmal so verdammt knapp entwichen ist. Man gleitet aus seinen Händen & dann kommt der Fall. Der Körpereigene Überlebensmodus reagiert, es ist als würde Batteriesäure durch meine Adern fließen & die Luft die in meine Lunge gepumpt wird, ist verwest mit abartigen Gedanken meiner Mitmenschen. EMPATHIE, dieses Wort sollte groß geschrieben werden. Wenn man alles spürt, vor allem die Dämonen der Mitmenschen, die Dämonen der Liebenden... Was glaubt ihr, wie sich das anfühlt? Manchmal habe ich schlafende geweckt, so wahr mir Gott helfe, ich habe es mit Absicht getan. Dieses Spiel mit dem Bösen ist so verfüherisch, zu wissen dass man selbst die Fäden ziehen kann. Zu sehen, wie sich menschliche Marionetten, vor Schmerz & Veränderung winden, weil ihre bösen Geister erwacht deren Brust zerreißen, sie kommen zu mir. Diese armen Menschen kommen zu mir. So wollen sie Hilfe, so suchen sie Schutz. Es ist wie eine Sucht & wahrscheinlich ist dieses Gefühl, in die Augen der menschlichen Seele zu blicken, alles zu spüren wie Nahrung für meine Seele. Es haust nicht nur schlechtes in uns, doch so gibt es Wesen bei denen das Böse überwiegt, sogleich fällt mir ein passender Mensch ein. Ebenso gibt es Menschen bei denen das Gute überwiegt, hier sammeln sich einige Gesichter vor meinem inneren Auge. Doch, was wäre wenn einer dieser diabolischen Menschen, mit einem dieser Engel kollidiert, sagen wir es reagiert etwas, es entsteht Liebe und aus dieser Liebe heraus entsteht dann ein Kind. Welch Chaos herrscht in dieser Seele, welch grausames Chaos dass es zu bezwingen gilt. Dieses Kind bin ich. Ich bin auch ein Kind Gottes, wie jedes Kind, doch so bin ich auch ein Kind Luzifers. Nun denn, sagen wir meine Eltern sind Engel, einer Kämpft für die Unterwelt & dafür, die Menschen in das Licht zu führen & der andere Teil in meiner Brust, der andere Teil meines Fleisches kämpft für die Liebe, das Licht, das Reine & Gute. So ist es ein stetiger Disput der mir tagtäglich das Leben erschwert. Welche Götter stehen an meiner Seite? Die, die ich wecke & die Götter denen ich meine Hand reiche, diese halten meine Hände, oder sie halten mich fest. Oder sie halten mich fest... Kann man auf diesem Wege weiterkommen, sich entwickeln? Manchmal habe ich den Wunsch sie schlafen zu legen. Alle schlafend zurück zu lassen & selbst in Licht aufzugehen & mir einen Platz im Universum zu sichern. Auf diese kleinen Seelen aufzupassen, kleine Menschen zu steuern. Es ist eigentlich eine Arbeit wie ich sie jetzt auch ausübe... Ich bin müde, meine Augen sind schwer, dabei bin ich erst 5h wach & schlief fast 11h. War es zu viel Schlaf? Kann ein Mensch zu viel schlafen? Mir kommt gerade eine spontane neue Idee, ich werde nicht nur meine wirren Worte auf dieser Seite veröffentlichen, sondern auch meine Träume. In den letzten Tagen & Wochen träumte ich einige Dinge. Schöne Dinge! Heute Nacht träumte ich, eine Taube zu zähmen, sie war so wunderschön. Ihr Gefieder war grau & leuchtend lila. Sie war über & über mit zauberhaften kleinen Federn bedeckt. Diese Taube hatte die größe eines kleinen Kindes. Sie wirkte majestätisch & voller Liebe. Sie traute mir, blickte mich an. Ich erinnere mich an ihre Augen, der Blick war durchdringend. Ich lebte in einer Art Kellerloch, der Boden war mit Staub bedeckt, überall waren diese eckigen Einkerbungen auf dem Boden, diese großen Löcher. Ich hatte kein Möbelliar, außer der 3 alten Duschkabinen, in denen allerdings kein Wasser lief, sondern meine vermoderte Garderobe hing. Ich wollte mich umziehen, doch es gelang mir nicht. Ich wollte mich beeilen, Freunde eilten zu Hilfe, Ich hatte alles verdreht, hatte es links herum an, die Knöpfe fehlten, der Stoff riss, für wen machte ich mich fertig? Ich war wieder allein mit meiner schönen Taube. Sie kam auf mich zu & legte ihren Kopf auf meine Schulter, ich strich ihr über das Federkleid, ihre Federn waren so seidig, sie schimmerten. Ich war in diesem Moment glücklich. Allein mit meiner Taube in diesem Moloch. Dieses Kellerloch ohne Lichtzufuhr, es ist als lege sich Staub auf meine Lunge wenn ich darüber schreibe. Ein wirrer Traum, aber ein schöner Traum. Nun denn, man kann wahrlich nicht sagen dass er voller Hoffnung ist, aber Tiere in meinen Träumen sehe ich immer wieder als kleine Helfer die mir Botschaften aus meiner Seele überbringen. Gestern Abend, lief ich mit meiner Gefährtin nach Hause, sie läuft immer an meiner Seite, oder dicht hinter mir. Gestern war es anders. Sie duckte sich & schlich auf der Straße umher, schnell & konzentriert. Sie bog ab & auf einem Stück Grün stand eine Taube. Madame roch an ihr, ihr Schnabel berührte ihre feuchte Nase, es war als würden sie miteinander sprechen. Die Taube sah mich an, sie sah meinen Hund an. Menschen kamen hinter uns, sie riss ihre Augen auf & flog davon. Sind Tiere Boten? Botschafter? Alle Welt denkt Tauben sind die Ratten der Lüfte. So denke ich nicht. Es sind edle Tiere. Als Kind bekam ich beigebracht einen bogen um sie zu machen, sie seien dreckig, krank, schmutzig & würden den Menschen nur Leid antun in dem sie durch ihren verkeimten Kot die Straße bemalten. Eine Stunde am Tag, in drei Minuten ist sie vorüber. Diese eine Stunde am Tag, in der ich mich mit mir und meiner Seele beschäftigen muss, mit den Dingen die mir begegnen, ich glaube es ist wirklich eine Art von Arznei. In meinen Ohren dröhnt ein Klavierstück, ist das die Melancholie eines Nachbarn? Ich wünsche ihm auch eine Taube, jeder sollte diese Taube haben, die ihr Federkleid öffnet & die Seele schützt.
21.9.14 02:58


20.5.14 23:26


Nahtoderfahrung. Zurück ins Leben?

Lieber Simon, diesen Eintrag widme ich Dir & deiner Person. Du wirst diese Zeilen womöglich niemals lesen, doch ich weiß dass Gedanken immer an einem Ort enden, sofern man sie frei lässt. Dem Geiste, dem Herzen, der Seele? Nun denn, zieht von dannen & legt Euch ab, streut Euch in die Seelen wie ein bösartiger Tumor.

Lange Zeit auf der Suche nach einem Anfang, begab ich mich auf den Weg eine Angst in mir, die größte die mich seit Jahren begleitete -die Angst vor Männern, durch eine Art Schocktherapie zu beerdigen. Ich fühle jetzt in mich hinein. Es ist keine Angst da, sie ist entwichen. Dabei ist Angst Lebensnotwenig. Der Plan ging auf, jedoch besser als ich dachte.

Ich erinnere mich gerade daran, wie kindlich ich bei unserem ersten Treffen war. So verschüchtert und unsicher saß ich Dir gegenüber. Hatte ich doch das Gefühl du stehst über mir, so weit über mir, dass du für mich unerreichbar wärst. Im Rückblick ist es erschreckend, faszinierend & unbegreiflich was innerhalb eines Jahres aus diesem kleinen Geist geworden ist. Die darauf folgenden Treffen ließen mich ebenfalls wachsen, durch dich bin ich gereift. Deine Angst, du hättest die Büchse der Pandora geöffnet, ist paradox. Der Weg der letzten Monate war geplant & im Geiste konstruiert. Ich war lediglich auf der Suche nach einem Menschen wie Dir, der das glühende Feuer zum flammen brachte. Zuletzt standen wir in Flammen... Ich war verliebt in deinen Schwanz, diese bösen & diabolischen Bücher die du liest, deine Augen...als kämen diese nicht aus dieser Welt. Es war & ist keine Liebe, Liebe ist für Gesunde Menschen, Simon! Es begann mit einer Bitte an Dich, „ Glaubst du, du kannst mir Schmerzen zufügen?“. Ich wollte mich schädigen, wollte diese Aufgabe abgeben, weitergeben. vielleicht spürte ich tief in mir, dass etwas in dir lebt, etwas dass ebenfalls einen gewissen Drang nach Zerstörung hat. Ich war dennoch etwas überrascht als du sagtest, du hättest ein Faible für derartiges. Abartiges. Ich habe dich darum gebeten. Du hast es getan. Alles was ich von dir wollte hast du getan... Ich solle Dir schreiben, was ich möchte, du würdest alles tun, konsequent & unerbittlich. Die nächsten Treffen schmückten sich mit Schmerz. Nun ein Geheimnis Liebster, die ersten male hielt ich es nicht aus & begann mich nach unserem Sehen zu verletzten. Der Druck war zu groß, doch die Angst schwand von mal zu mal. Jetzt betrinke ich mich nur noch zuvor, denn ich halte diese Demütigungen im nüchternen Zustand nicht aus. Ich kann ihnen nüchtern einfach nicht stand halten. Oder könnte ich es doch? Der werte Kopfarzt, der Arzt für die Gemütskranken sagt, es sei eine spielerischen Rückfürhung zum verzweifelten versuch ein Trauma aufzulösen. Es ging nicht auf, meine Idee. Oder vielleicht doch? Die Angst vor dem anderen Geschlecht ist weg. Manchmal begleitet mich das Gefühl, ich hätte verdient solche Erfahrungen zu machen. Diese selbsthervorgebrachten Ereignisse die einen an den Rand des Lebens führen. Im wahrsten Sinne... Ich wollte Demütigung, du hast sie mir geschenkt. War es ein Spiel? Ich sah deine Augen & diesen Blick. Ich werde ihn niemals vergessen. Du hieltst mein Leben in den Händen, drücktest mich an die Wand, du hast mich gewürgt und ich war machtlos dir Gegenüber, war körperlich selbstredend chancenlos gegen einen Mann wie dich. Ich fand Gefallen daran. Gefallen an unseresn Spielereien, an unseren Ausflügen in die Hölle. Es wurde immer Extremer. Ich wollte mehr, du wolltest mehr, wir wollten mehr. Treffen für Treffen eine stetige Steigerung, die Frage am Ende jedes Sehens... Was kommt das nächste mal, gibt es eine Steigerung dessen? Wir kommen an, vor einem Monat sah ich dich das letzte mal. Es soll das letzte mal gewesen sein. Ich bat dich um etwas. Atemreduktion. Extreme. Grenzen. Grenzen überschreitend. Ich machte Dir die Tür auf, das kleine Mädchen hatte meine Seele verlassen. Ich stand dir Gegenüber, mit einem Glas Whiskey in der Hand. Der Klang des Eises das sich gegen das Glas drückte, war das einzige Geräusch in diesem Gelass. Dein Blick ging über meinen Körper. Ich wusste, du liebst diese Schuhe, mein Korsett, mein Auftreten. Ich vermeidete es zuvor in den Spiegel zu sehen, ich tat es dennoch. Ein Blick, ich war das nicht! Wohl wahr, dieses kleine Mädchen war gestorben... Ich erkannte mich selbst nicht im Spiegel. Das Abbild einer Fremden. -Es ist einige Woche her, als ich zuletzt feiern war. Auf dem Weg zur Bar verlief ich mich. Im Nebel gekleidet kollidierte ich mit einer Frau. Ich lächelte sie an, sie lächelte zurück. Ich begann zu frösteln, meine Haare stellten sich auf, Ich bekam Angst, dieses lächeln war so grausam durchdringend! Ihr Gesicht spiegelte meine Emotionen. Ein abscheulicher Schauer wanderte über meinen Rücken. Sie spürte es. Sie sah es. Der versuch ihr aus dem Wege zu gehen scheiterte kläglich. Sie folgte mir. Ich streckte meine Hand aus, doch es war kein Fleisch, kein Blut dass ich erfasste. Der kalte Spiegel berührte meinen Handrücken. Ich stand dort, vor diesem Spiegel & betastete mein Gesicht. Modelliermasse, nichts als veränderbares Fleisch. So viel kurz zur Selbstwahrnehmung... Simon, du sagtest du denkst oft an mich, an meine Bewegungen, meine Blicke. Du wirktest unsicher als ich Dir die Tür öffnete. Du warst so schüchtern, so scheu. Ich bin in einer Geschwindigkeit gewachsen die man nicht beschreiben kann. Bin ich jetzt größer als du? Du bist mir gehörig. Männer sind für mich erst dann interessant, wenn sie stärker sind als ich. Du hast deine Stärke abgegeben, sie nach unserem Spiel liegenlassen... vielleicht hast du sie einfach beihehalten & ich bin Mental über dich gestiegen. Nun ein Geheimnis. Ja, ich weiß, das was ich getan habe ist abgruntief Bösartig. Ich wusste es als ich anfing darüber nachzudenken, ich wusste es zuvor, als ich es tat & ich weiß immernoch dass es bösartig ist. Ich habe Dir dein Getränk mit Amphetamin gesüßt. In solch hohem Maße wie du es dir nicht vorstellen kannst. Es macht aggressiv, sollte man zu viel davon einnehmen. Ich wollte dass du mich tötest. An diesem Abend wollte ich sterben. Mit dem Wissen dass du mir niemals mit Absicht das Leben nehmen würdest, war mein Gedanke so diabolisch. Ich tat es dennoch, würdest du mich fragen so würde ich es zugeben & dir die Geschichte der einsten Todessehnsucht vortragen. Weißt du noch als ich Dir meine größten Ängste verriet? Die schlimmste Angst war bekämpft worden, durch dich, mit dir. Meine weiteren Ängst sollten mich unter die Erde bringen. Die Angst des absoluten Kontrollverlustes gepaart mit dem Gefühl des erstickens bedeutet für mich Tod. Du sagtest an diesem Abend, du würdest gerne mit mir im Bett liegen & Filme gucken. Ich musste lächeln, er dachte ich wolle bei ihm liegen & in fremde Welten tauchen. Nun denn, Ich wollte keine Filme mit dir sehen, ich beabsichtigte dir einen Film vorzuspielen & dir das wahre Leben zu zeigen. Ich vertraue dir sexuell sehr. Deiner Konsequenz & härte während unserer Spielereien. Menschlich allerdings... Ich denke wir werden uns da beide nicht viel nehmen. Erinnerst du dich an unseren Halt? Sollte es mir zu viel werden so solle ich dich kneifen? Du hast meine Hände am Rücken verbunden. Du hast die Handschellen so fest angesetzt dass ich nun Narben habe. Ich strich gerade mit meinen Fingerspitze über meine Handgelenke. Sie sind da, diese Spuren. Erinnerungen. Zeichnungen. Es sind Spuren die ich niemals vergessen darf. Wie sollte ich dir ein Zeichen geben, wenn es mir zu viel wird? Wenn es reicht?  In meinem Kopf kreisten die Gedanken. Sterben, nicht sterben. Ich roch den Tod, das verderben. Als säße der Leibhaftige an meinem Bett & wartet auf mein Gehen. Wird dir etwas zu viel, so kneife mich. Ich wollte sterben, es gab kein Kneifen, selbst wenn ich es doch nicht beenden wollen würde, das Spiel verlassen wollte! Es war zu spät, es gab kein Entkommen. Man sagt man solle sorgfältig & bedacht mit seinen Gedanken & Wünschen umgehen, sie könnten in Erfüllung gehen. In den letzten Monaten war ich auf der Suche nach einem Mann, der mir das Leben nimmt. Weil ich es nicht selbst beenden konnte. Mein Gedanke hierzu: Wird das Leben von Außen, durch eine Fremdeinwirkung beendet & nicht durch sich selbst, so kommt man ins Licht. Ich war besessen von diesem Gedanken. Tagtäglich dachte ich daran, ich wollte es wissen. Sieht man auch dann das Licht, wenn man einen Menschen zu einem Mord brachte? Ich wollte Antwort. Ich bekam sie.  Ich mag es, wenn du mir das Halsband anziehst, mich erniedrigst. Das Gefühl es verdient zu haben macht dieses Szenario erträglich. Es war immer ein Spiel. Irgendwann war es vorüber, zum Schluss. Dieses mal, das letzte mal war es anders. Es endete inmitten Unseres Spiels. Wie geplant wurden deine Schläge extremer, die reduktion und Kontrolle meines Atmens brachte mich an den rande des Lebens. Ich lag auf dem Rücken, meine Hände unter mir, es schmerzte nichts. Kein Schmerz. Ohnmacht. Ich war fort, war gegangen. Es war Licht. Alles war in Licht gehüllt. In meinem ganzen Leben besuchte ich niemals einen schöneren Ort als diesen. Ich hörte Musik. Es war Musik für die Seele. Sie war so vollkommen dass ich sie mit keinem Wort beschreiben kann. Kein Wort kann diese Klänge die ich vernahm würdigen. Wärme. Gebettet in Liebe. Licht. Alles bestand aus Licht. Lichtdurchflutet. Ich war zu Hause angekommen, an einem Ort den ich suchte und dachte niemals zu finden. Außerkörperlich, eine Reise zum Kern. Ich verließ meinen Körper und war in Frieden. Ich war in Frieden. Es war ein Übergang in eine andere Welt. Es war göttliches Licht. Ich versuche es in Bilder, in Sätze zu fassen, es gelingt mir nicht. Nichts kann dieses Erlebnis beschreiben. Ich hörte meinen Namen. Ich hörte ihn dumpf. Ich hörte ihn leise. Ich hörte ihn rufen. Ich erwachte, nach Luft ringend. Atmete das Leben ein, das Leiden aus. Wo war ich, wer war ich, wer war er? Er lag über mir, strich mir über Die Wange. Sein Blick war voller Angst. Er hatte Todesangst, als wären wir gemeinsam gestorben. Ich spürte seine Emotionen, Empathie ist mehr als unschön in einem Augenblick des sterbens. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Immerzu sagte er meinen Namen, strich mir über das Haar. „ Bist du da, sag, bist du da?“.  „ Du warst weg! Du warst weg! Du hast deine Augen verdeht, du hast nicht mehr geatmet.„“ Ich kam zurück, Tränen liefen mir über die Wangen. Ich war wieder hier, an diesem Ort. Er öffnete die Handschellen, meine Arme waren Wund und blutig durch das zu enge setzten seiner Kontrolle. „ Ich war weg, ich war endlich weg“... Ich drückte mich an ihn. Er hielt mich fest, so fest wie nie zuvor. Daraufhin fickten wir, einige Minuten zuvor war ich im Licht, nun hatte ich seinen Schwanz in mir. Er drückte mich zu Boden, ich kniete vor Ihm. Ich war kraftlos, er musste mir helfen zurück in das Bett zu gelangen. Ich fiel auf das Bett, ich fiel in einen traceähnlichen Zustand. Ich war hier, ich war weg. Tränen. Stille Tränen. Er streichelte mich, versuchte mich durch seine Wärme wieder zurück zu führen. Die zersplitterte Seele lag vor ihm. In seinen Händen pochte mein Herz. Ich sagte, es sei gleich wieder gut. Es gehe mir gleich wieder gut. „Lass Dir Zeit, sagte Er. Es war so viel Wärme in seinen Berührungen, ich musste lächeln. Tränen trocknen. Wir sprachen wenig über mein Gehen. Wir lagen beieinander. Mein Kopf in seinem Schoß. Er strich mir über das Haar. Ich war wieder da, in aller vollkommenheit. Er machte sich fertig, wollte gehen. Er sollte bleiben. Ich sah ihn an mit diesem einen Blick, dieser unbeschreibliche Blick. Dabei drückte ich mich an seinen Schwanz. Er ließ die Tasche fallen und blieb. Eine Wiederholug des ganzen, ohne Würgen, ohne Atemreduktion. Ich wollte ihn testen. Er konnte es nicht mehr,  er tat es nicht. Es wurde ihm womöglich etwas mitgegeben, als er mich auf der Reise in das Licht gehen sah.  Ich war am Ende, vor ihm auf dem Boden. Er stand über mir, schon wieder. Ich hielt michan seinen Beinen fest. Es war intensiv. Es war anders. Er beobachtete mein Sterben. Er sah mich gehen. Er sah mich wieder kommen. Er fühlte es. Er umarmte mich wie er es nie zuvor getan hatte. Er holte mich zurück von diesem Ort, den Ort, zudem er mich zuvor brachte. Ich wollte dort verweilen, doch eine innere Kraft schrie nach Leben. Dem Tode nah. Zum Tode hin. Zum Leben zurück, in Licht.

17.5.14 09:53


13.5.14 17:48


Ich vertraue Dir...

Erinnerst du dich als wir beieinander lagen... Es war nichts böses in deinen Worten, deinen Berührungen, deinen Blicken, deinem Herzen. Meine Seele sprach zu dir, Worte die ich bisweilen an keinen Erdenmenschen richtete...

Ich sagte Ich vertraue Dir. Das ist größer für mich als... „Ich liebe dich “.

Ist es also eine Steigerung der Liebe. Ein gewisses Urvertrauen? Gibt es etwas weiteres als Vertrauen, etwas tieferes?

Du warst der Beginn, der meiner inneren Quelle wieder Leben einhauchte.

11.5.14 11:33


Schenke mir Flügel.

Geliebte Mutter,

dieser heutige Tag -ich weiß weiß du magst ihn nicht sonderlich. Du sagst, man solle dich 365 Tage im Jahr ehren & dein Haupt nicht an Muttertag mit Geschenken überhäufen. Die Lebensphilosophie die du mir ebenso wie meinen Geschwistern beibrachtest,  dass Materielles deutlich weniger Gewicht hat als das Gefühl der Verbundenheit, des Vertrauens, der Liebe, Ich danke Dir so sehr dafür! Es ist ein seltenes Gut in dieser Welt, in der sich alles um Darstellung dreht. Liebende Mutter, erinnerst du dich? Als ich ein Kind war gingst du stets vor mir um mir ein Vorbild zu sein, als ich Älter wurde warst du hinter mir. Du hast versucht mich vor dem Bösen zu retten, du wolltest mich schützen, du konntest mich nicht meines selbstgewählten Lebens bewahren. Nun bin ich erwachsen, doch du bist immernoch da. Du lebst in mir, ich bin ein Teil deiner Kraft. Mit jedem Schritt, jedem Atemzug sind wir miteinander verbunden. Das Band zwischen Kind und Mutter ist für mich untrennbar. Man darf es nicht entzweien! Du gabst mir Wurzeln, nun bitte ich dich darum mir Flügel zu schenken. Lass los, voller Liebe. Schenke mir Flügel! Wir wissen beide nicht wohin meine Reise geht, doch ich weiß dass du mich auf all meinen Wegen begleiten wirst. Du warst in meiner schmerzlichen Vergangenheit stets an meiner Seite, in einer Zeit in der mich jeder Mensch verlassen hat. Du warst für mich da und du bist es auch bis zum heutigen Tage, bis dein Herzschlag sich nieder legt und selbst wenn du gehst, so scheint mir, wirst du mich immer lieben. Trotz  unserer Kämpfe liebe ich dich von Herzen. Die Liebe einer Mutter zu ihren Kinder ist einmalig und mit nichts auf Erden vergleichbar. Du bist mein Herzschlag des Heims, du hast mich mit Gütigkeit und Liebe erzogen. Eine Liebe bis zum Lebensende. Dieses Band werde ich in keinem Augenblick durchtrennen, weder in diesem, noch im nächsten Leben. Die Gabe drei Kinder alleine ohne Hilfe zu solchen Wesen erzogen zu haben, du besitzt sie. In Gedanken bin ich bei Dir.

In Liebe,

Deine Tochter!
11.5.14 10:51


Die Liebe zum Regen.

Luzifer: Du magst den Regen...


 Gedanken aufheben?...

 

9.5.14 22:46


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